Christinaschule in Stommeln

Fortsetzung des Desasters an der Christinaschule in Stommeln:

Containerbau wird vom Bauamt gestoppt

Eine Meinung von Andrea Rabenhorst

War ich schon fassungslos als wir erfuhren, dass die Kinder nach den Sommerferien statt in den versprochenen Containern in einem Festzelt essen sollten, so ist die Lage der Dinge heute so peinlich, dass man eigentlich nur noch lachen kann – wenn man nicht weinen möchte: Es ist tatsächlich so, dass die Bauaufsicht den endlich begonnenen Aufbau der Container gestoppt hat – weil allen Ernstes eine Baugenehmigung fehlte.

Die Verwaltung stoppt sich also selbst – Schuld trägt daran natürlich angeblich der Bauunternehmer, der die Anträge nicht, oder nicht richtig ausgefüllt hat. Ich bin der Meinung, dass in diesem Fall dem armen Unternehmer hätte geholfen werden MÜSSEN – und zwar unbürokratisch und schnell – anstatt den Bau zu stoppen. Wobei ich mich frage, ob nicht eigentlich der Bauherr für die Baugenehmigung verantwortlich sein müsste? Auch wenn das Festzelt inzwischen angeblich von allen geliebt wird und es eine Heizanlage gibt, so ist es doch kein Zustand, dass Kinder im Winter in einem Festzelt essen müssen.

Über die Energieverschwendung eines dauerhaft betriebenen und per Diesel (oder woher stammen die Abgase wenn die Anlage heizt) erwärmten Zeltes sehen alle großzügig hinweg, da bleibt anscheinend in Coronazeiten nichts anderes übrig (das Thema moderner Lüftungsanlagen statt Energieverschwendung gehört in einen anderen Artikel)…

Ich bin gespannt, wie und vor allem wann die Geschichte weitergeht.

Der trostlose Anblick der Baustelle (seit dem 9.10.20 hat sich nichts geändert) inklusive der Heizungsanlage (leider sieht man nicht, dass die Flügeltüren des Zeltes vorne natürlich weit geöffnet sind).